Ernte und Verpackung

Ernte und Verpackung




Ernte & VerpackungErnte & Verpackung

Mit Beginn der Erntezeit fällt innerhalb kürzester Zeit mehr Arbeit an, als für eine Plantage im gesamten Rest des Jahrs nötig ist. Darum ist gute Vorbereitung sehr wichtig. Eine zuverlässig funktionierende Technik und das dafür benötigte Material werden bereits im Sommer organisiert und ggf. instand gesetzt.

Im Regelfall beginnt die Ernte der Bäume nicht vor dem 15. November. Neben den eigenen Arbeitskräften werden viele qualifizierte Aushilfen zusätzlich beschäftigt, die häufig aus der normalen Landwirtschaft kommen. Mit der Motorsäge oder dem so genannten Baumfäller werden die Bäume geerntet.
Dabei ist Sorgfalt das oberste Gebot, denn nur ein Baum mit einem geraden Sägeschnitt und einem ausgeputzten Stamm wird problemlos einen Abnehmer finden. Anschließend müssen die Bäume einzeln, um nicht schmutzig zu werden, zur Fahrgasse getragen werden.

Hier wartet das „Nadelöhr“ der gesamten Produktion - die Trommel des Netzgerätes. Jeder Baum muss von einer hydraulischen Netzmaschine, die durch einen Traktor oder einen eigenen Motor angetrieben wird, in ein Netz verpackt und anschließend auf Palette gestapelt werden. Für die Verladung müssen die Bäume danach an entsprechende Sammel- bzw. Verladeplätze gebracht werden. Dort werden sie dann auf LKW verladen.

Für die Haltbarkeit des Baumes bis Weihnachten ist vor allem die richtige Handhabung nach der Ernte entscheidend. Siehe dazu auch unsere Pflegetipps.

Früher erfolgte die Beladung ausschließlich von Hand und lose auf den LKW. Heute werden die meisten Bäume mit Hilfe von Laderampen oder Förderbändern erst auf Großpaletten gepackt und dann auf das Fahrzeug gestellt. Höchstens 11 Paletten kann man auf einen Sattelzug laden. Das sind, je nach Größe, zwischen 800 und 1.800 Stück.