Fair Trees® Fair zum Menschen | Fair zur Umwelt | Fair im Preis.

Was ist Fair Trees®?

Fair Trees®Zum Weihnachtsfest kommen fair gehandelte Weihnachtsbäume ins Wohnzimmer

Das Münchner Großhandelsunternehmen Markus Schauer GmbH ist exklusiver Ansprechpartner für Fair Trees ® im deutschsprachigen Raum

München - Schöner Wuchs, feste Nadeln, lange Haltbarkeit – das sind klassische Qualitätsmerkmale eines Weihnachtsbaumes. Ab diesem Jahr kommt durch das Münchner Großhandelsunternehmen Markus Schauer GmbH noch ein weiteres hinzu: Fairer Handel.

Es hat für das dänische Unternehmen Fair Trees die Produzentenbetreuung und das Marketing für den gesamten deutschsprachigen Raum übernommen. Immer mehr Endverbraucher suchen nachhaltig produzierte Waren, die unter fair gehandelten Bedingungen auf den Markt kommen. Für die bei weitem wichtigste Weihnachtsbaumart, die Nordmanntanne, bedeutet das, die Aufzucht muss mit Samen (Fair Seed ®) aus dem georgischen Kaukasusgebirge erfolgen und die Samenpflücker erhalten eine faire Bezahlung. Außerdem wird ihnen ein hoher Standard beim Arbeitsschutz und eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen ermöglicht. Nur zertifizierte Betriebe können Fair Trees ® Bäume produzieren.

„Die eingetragene Marke Fair Trees ist ein fantastisches Alleinstellungsmerkmal mit einem ausgezeichneten positiven Image“, sagt Schauer. „Ein Weihnachtsbaum bringt pure Freude in jedes Wohnzimmer und mit einem Fair Trees Baum weiß die Familie, dass sie zugleich einen wichtigen Beitrag leistet für bessere Arbeitsbedingungen der georgischen Zapfenpflücker. Wir übernehmen als Produzent und Händler eine soziale Mitverantwortung für unsere Produkte. Darauf können wir stolz sein.“

Für Sängerin Katie Melua
„ein wunderbares Projekt“

Unterstützt wird Fair Trees ® von der Sängerin Katie Melua: „Ich bin hingerissen, dass Fair Trees die armen Zapfenpflücker in Georgien erreicht hat. Fair Trees ist ein wunderbares Projekt, das das Leben vieler Menschen in abgelegenen Gegenden Georgiens verbessert – dem Land, in dem ich geboren wurde.“

Die Marke Fair Trees ® ist von der dänischen Fair Trade Organisation und ihrer globalen Dachorganisation World Fair Trade Organization (WFTO) anerkannt. Um teilzunehmen muss sich einerseits ein Weihnachtsbaumerzeuger verpflichten, für jeden verkauften Baum oder jede Nachpflanzung nur Jungpflanzen zu verwenden, die aus fair gewonnenen georgischen Samen gezogen wurden. Andererseits unterliegen auch die Baumschulen selber zertifizierten und unabhängig kontrollierten Standards bezüglich Lohn, Arbeitsschutz und Umweltauflagen. Um die Glaubwürdigkeit der Marke zu gewährleisten, werden alle Maßnahmen durch unabhängige Kontrolleure geprüft.

Eine penible Prüfung auf Unbedenklichkeit von Rückständen von Pflanzenschutzmitteln ist bei dem Münchner Unternehmen Schauer sowieso schon seit langer Zeit ein Pflichtprogramm für seine Weihnachtsbäumchen.

Ein kleines Etikett macht den
Unterschied deutlich

Erkennbar wird Fair Trees ® durch ein besonderes Etikett, das vom Produzenten am Baum angebracht wird. Von 1,25 Euro, die im Baumpreis enthalten sind, gehen 0,675 Euro, also etwas mehr als die Hälfte, in die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Zapfenpflücker in Georgien sowie an soziale Projekte wie die Ausstattung von Schulen oder eine verbesserte ärztliche Versorgung. Organisiert werden solche Maßnahmen vor Ort vom Bols Xmas Tree Fund, einer Tochter der dänischen Baumschule Bols, die auch Saatgutimporteur ist und das Unternehmen Fair Trees Dänemark vor drei Jahren gegründet hat. Der Rest teilt sich auf in Aufwendungen für den Druck sowie Marketingmaßnahmen in Dänemark und Deutschland.

Durch die mehrere Jahre umfassenden Produktionszyklen der Weihnachtsbäume ist es notwendig, dass die Baumproduzenten in das Programm einzusteigen dürfen, auch wenn die aktuell zu erntenden Bäume noch aus der konventionellen Samenernte stammen. Bedingung dafür ist aber, dass die Nachpflanzungen mit Fair Trees ® Bäumen mindestens im gleichen Maße wie die Ernte erfolgt. Nur auf diesem Weg können die sozialen Projekte in Georgien bereits heute finanziell unterstützt werden.

Für die heimischen Produzenten bedeutet das ein sehr hohes Maß an Flexibilität. Sie müssen sich nicht schon in diesem Jahr für die Ernte in zehn Jahren festlegen. Stattdessen können sie sich entscheiden, ob sie ihre bereits vorhandenen Bäume mit dem Fair Trees ® Etikett kennzeichnen oder sie wie bisher normal verkaufen wollen. Nur wenn ein Erzeuger das Etikett nutzen will, muss er die Fair Trees ® Bedingungen auch erfüllen. Markus Schauer: „Ich bin überzeugt, dass dies eine hervorragende Investition in einen sozialen und moralischen Mehrwert darstellt. Die Marke Fair Trees schafft die Verbindung vom Samenkorn bis ins heimische Wohnzimmer. Wir bieten unseren Produzenten und Händlern mit diesen Weihnachtsbäumen ein starkes Verkaufsargument auf einem Markt, der heuer und in den nächsten Jahren von einem Überangebot geprägt sein wird.“