Plantagen

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Kulturanlage

Die Anlage von Weihnachtsbaumkulturen muss von der Landschaftsbehörde genehmigt sein. Man wählt die Lage der Anbauflächen so, dass die Pflanzen durch Frost nicht angegriffen werden. Der ph-Wert des zu bepflanzenden Bodens liegt für Nordmann-Tannen optimal zwischen 5 und 6. Zusätzlich ist es wichtig, die Fläche einzuzäunen, da sonst Wildschäden zu befürchten sind. Auf einen Hektar werden mit einer Pflanzmaschine 6.000 – 8.000 drei- oder vierjährige Jungpflanzen gesetzt.


Pflegearbeiten

In den ersten Jahren sind die Pflegearbeiten noch überschaubar und bestehen hauptsächlich aus Unkrautbekämpfung. Außerdem ist die Kontrolle auf Schädlingsbefall unerlässlich, um nötigenfalls rechtzeitig reagieren zu können. Mit einer Bodenanalyse lässt sich der Düngebedarf ermitteln. Die erste Düngung erfolgt im zeitigen Frühjahr. Oft wird im Herbst mit einer zusätzlichen Stickstoffgabe das Blattgrün gefördert. Ab dem 4. oder 5. Standjahr wird der Stamm von unten ca. 15 bis 20 cm freigeschnitten, um den Baum besser zu belüften. Ab dem 6. Standjahr beginnen die Arbeiten zur Spitzenverkürzung und zum Formschnitt. Um das Spitzenwachstum einzudämmen und damit die Abstände zwischen den Astreihen gleichmäßig zu halten, wird der Saftfluss unter der Spitze gehemmt. Damit der Baum die gewünschte Form erhält, werden die äußeren Seitentriebe abgebrochen, solange sie noch frisch und weich sind. Die empfindliche Spitze des Baumes wird durch Anbringung eines Vogelstabes vor Beschädigungen durch Vögel geschützt. Der durchschnittliche Arbeitsaufwand für diese Maßnahmen pro Hektar beträgt ca. 80 Stunden jährlich.