Qualitätseinstufung und Etikettierung

Qualitätseinstufung und Etikettierung

Qualitätseinstufung & Etikettierung

Qualitätseinstufung & EtikettierungJungpflanzenQualitätseinstufung & Etikettierung

Eigentlich klingt es ganz einfach. An die schönsten Bäume hängt man das Etikett für die I. Qualität, an die Bäume, die nicht ganz in Ordnung sind, das Etikett für die II. Qualität und den Rest lässt man bis zum nächstem Jahr weiter wachsen. Aber so leicht ist es leider nicht. Im Gegenteil, bei der Qualitätseinstufung können die größten Fehler gemacht werden.


Jede Plantage ist verschieden. In der einen sind die Durchschnittsqualitäten sehr hoch und in der anderen niedriger oder manchmal sogar schlecht. Doch eine I. Qualität oder eine II. Qualität muss immer gleich gut sein, egal ob der Baum aus einer durchschnittlich guten oder eher schlechten Plantage stammt.


Nach der Beurteilung der Qualität des einzelnen Baumes wird dieser entsprechend etikettiert. Die Etikettierung erfolgt normalerweise bereits Anfang August. Ein geübter Förster kann bis zu 1.500 Bäume an einem Tag etikettieren.


Dass die Bäume einer Weihnachtsbaumplantage relativ frühzeitig etikettiert werden, hat nicht nur zeitliche Gründe. Erst nach einer abgeschlossenen Etikettierung hat der Produzent einen Überblick, welche Sorten, Größen und Qualitäten in welchen Mengen zur kommenden Saison verkauft werden können.